Lässt für sich jedes Tattoo durch Laserbehandlungen entfernen? Nein. Auch eine Laserbehandlung kann tätowierte Haut nicht wieder jungfräulich machen. Laut Lasertherapeutin Martina Lehnhoff ist nur in 5 bis 10 Prozent nach einer gründlichen Behandlung wirklich nichts mehr zu identifizieren. Die Farben Tiefrot, Gelb, Grün sowie Lila sind am schwierigsten zu entfernen. Schwarz geht an dem besten. Mithin wird bei großen, mehrfarbigen Tätowierungen häufig von einer Laserbehandlung abgeraten, da das Risiko zu groß ist, dass Restpigmente in Der Haut verbleiben. Generell gilt: Ein guter und erfahrener Spezialist verspricht niemals vorab eine vollständig Entfernung. Was bleibt von einem gelaserten Tattoo übrig? In fast jedem Fall bleibt ein Schatten zurück, oft sind auch Farbreste und Umrisse noch zu erblicken. Zudem ist die Haut dort nicht mehr die ursprüngliche, oftmals empfindlich sowie in vielen Fällen leicht gerötet. Laserexpertin Martina Lehnhoff empfiehlt ihren Patienten deshalb manchmal, ein neues Tattoo an Der Stelle stechen zu lassen. Was wird bei einer Lasertherapie genau gemacht? Beim Lasern wird die Farbe unter Der Haut mit ultrakurzen, dagegen hochenergetischen Impulsen „beschossen“, wodurch die Farbpigmente zertrümmert sowie vom Körper eigenhändig abtransportiert sowie abgebaut werden. Ein Grund dafür ist, dass die unterschiedlichen Tattoofarben, je nach Farbe, leicht oder schwer zu entfernen sind. Wir empfehlen die Behandlung mit dem Laser aufgrund dessen, dass dies eine moderne und besonders wirksame Methode ist. Bei Tätowierungen handelt es sich etwa gebündelte Farbpigmente, die in Jener Haut ein gekapselt sind. Ultrakurze, energiereiche Impulse des Laserlichtes dringen in die Haut ein und werden entsprechend des Absorptionsmaximums selektiv im Tattoopigment absorbiert. Je nach Tattoofarbe kommt Der entsprechende Laseraufsatz mit Der geeigneten Wellenlänge (mögliche Wellenlängen 1064nm, 532nm, 585nm, 650nm) zum Einsatz. Hierdurch kommt es zu einem kurzen Platz/Sprengeffekt, was in einem Knall zu hören ist, wobei die Farbpartikel zerkleinert werden sowie sich die Verkapselung Jener Farbpigmente auflöst. Die frei liegenden Farbpartikel können augenblicklich vom Immunsystem aufgenommen werden. Genau wie übrige Fremdstoffe spült das Lymphsystem die freigelegte Farbe zum jeweiligen Lymphknoten, wo sie lebenslang liegen bleibt. Bei Dieser Laserbehandlung kommt es zu einer sofortigen Weißverfärbung des Behandlungsbereiches, die viele Minuten anhält. Circa den Erfolg Jener Laserbehandlung nach vorne zu treiben, müsste nach Dieser Behandlung die Haut gekühlt werden.

Die Laser werden aus kurzer Entfernung auf die Tätowierung gerichtet und geben einen nicht oft sichtbaren, andererseits sehr intensiven Lichtblitz ab. Solcher Lichtblitz dringt in die Haut ein und zertrümmert die Pigmente in unzählige Bruchstücke. Dabei verlieren die Pigmente oft ihre Farbe. Ein Teil Der Bruchstücke gelangt ins Lymphsystem sowie wird über Niere und Darm ausgeschieden. Das Problem: Es bleiben Partikel im Körper zurück. Wissenschaftler des BfR haben herausgefunden, dass solche Bruchstücke giftig oder krebserregend sein können. Sie entdeckten, dass bei Der Laser-Behandlung von Pigmentblau krebserregende Spaltprodukte wie Benzol und Benzonitril sowie das Zellgift Blausäure entstehen können. Werden großflächige Tätowierungen einer Laserbehandlung unterzogen, dann besteht laut BfR die Gefahr, dass Konzentrationen entstehen, die zu Zellschäden in Jener Haut lotsen. Die Behandlung sollte bei auf Laserbehandlungen spezialisierten sowie erfahrenen Hautärzten oder bei Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie erfolgen, nicht bei medizinischen Laien. Zumindest theoretisch könnten für sich in den Tattoos bösartige Hautveränderungen wie Melanome befinden. Solche Veränderungen mag nur ein Facharzt diagnostizieren. Jeder Fünfte spielt mit dem Gedanken daran, für sich eines stechen zu lassen. Mittlerweile gehen die Expertenschätzung von bis zu zwölf Millionen Tätowierten in Deutschland aus. Sie alle sind potenzielle Kunden für eine Laserbehandlung. Bei einer älteren Studie Der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus dem Jahr 2014 zeigten für sich hochgerechnet 700.000 Menschen mit ihrem Hautkunstwerk unzufrieden sowie wollten es entfernen lassen. Jener Eingriff hinwieder birgt Risiken für die Gesundheit. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat bemerkt, dass für sich bei einer Laserentfernung kleinste Farbteilchen in den Lymphknoten anreichern können. Umso unverständ­licher ist, dass in Dieser Regulierung Jener Behandlungen bislang eine Gesetzeslücke klafft. Bisher darf jedermann diesen Dienst anbieten – völlig egal, ob er Ahnung hat oder nicht. Entsprechend groß ist die Wahrscheinlichkeit, an einen Laien zu geraten. Dem unkontrollierten Geschäft möchte die Bundesregierung momentan einen Riegel vorschieben. Das Bundesumweltministerium hat eine Verordnung zur Modernisierung des Strahlenschutzrechts erarbeitet, die augenblicklich Ende des Jahres in Kraft treten könnte. Das regelt auch den Schutz vor sogenannter nichtionisierender Strahlung – also um Laser oder Ultraschall – zu kosmetischen Zwecken. Dieser deutsche Fotograf Ralf Mitsch, Dieser seit rund 20 Jahren in Amsterdam lebt, fotografierte über einen verlängerten Zeitraum tätowierte Menschen vor hellem Hintergrund, in gleichen Abständen ausgeleuchtet, pur, dokumentarisch. Entstanden ist die Serie „Why I love Tattoos“ mit mehr als 50 Porträts und Interviews/Zitaten Der Abgelichteten. Die 37-jährige Psychologin Nikki ist eine von ihnen. „Ich kann den orientalischen Style, auch Auf Grund von Der buddhistischen Einflüsse. Die Lotusblume auf meiner Schulter ließ ich mir stechen, als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte.

Die inzwischen verfügbaren Picosekundenlaser mit neuen und variablen Wellenlängen erweitern die therapeutischen Möglichkeiten, insbesondere bei aufwendig zu entfernenden Farben, so die Erwartung. Bisher gab es noch keinen Picosekundenlaser, Der über alle erforderlichen Wellenlängen verfügt. Das Entfernen aller Farben und Haut­töne mit einem Gerät ist derzeitig noch nicht möglich. In einer neueren Studie konnte allerdings die Behandlung mit einem Nd:YAG-Picosekundenlaser mit variablen Wellenlängen fühlbar vereinfacht werden. Mit 1064 nm gelang die erfolgreiche Entfernung von blauer, schwarzer und purpurner Tinte, während für rote und gelbe Tinte eine Wellenlänge von 532 nm benutzt wurde. Zu den Mythen gehört auch die Ansicht, dass mit dem Picosekundenlaser die Anzahl Der Sitzungen verringert werden könne. Bisher unpublizierte Daten klinischer Studien zeigen zwar, dass mit Dieser R20-Methode mit einem Picosekundenlaser eine 75%-Tattoo-Entfernung in 1-2 Sitzungen möglich ist1. Allerdings sind derartig kurze Behandlungen noch klinische Zukunftsmusik. In Dieser Praxis variiert die Zahl Jener Sitzungen individuell und hängt von Jener Art des Tattoos, dem Alter wenn dem Hauttyp des Patienten ab. Für die Entfernung von Fachmann-Tätowierungen sind aufgrund Dieser höheren Pigmentdichte sowie Farbenvielfalt in Der Regel mehr Sitzungen erforderlich als für einfarbige Laientätowierungen3. Das dürfte dazu führen, dass die Picosekundenlaser trotz des großen Investitions-volumens bei einem zunehmenden Anteil von Patienten mit Tattooentfernung zum Einsatz kommen werden. Jakus J & Kailas A. J Clin Aesthet ­Dermatol. Ho S & Goh CL. J Cutan Aesthet Surg. Heise H. Tattooentfernung – What Matters?

Für die Tattooentfernung ideal sind gleichmäßig gestochene Motive, die von einem professionellen Tätowierer in Dieser richtigen Tiefe eingebracht wurden. Unregelmäßig beschaffene Tattoos erfordern bei Jener Behandlung gewöhnlich Nachkorrekturen an einzelnen Stellen. Rückstände lassen für sich nicht ausschließen. Sie können auch in Form von sogenannten Negativen auftreten. Das sind Partien des ehemaligen Tattoo-Motivs, die für sich von Der benachbarten Haut abheben. Diese Auffälligkeiten können für sich längere Zeit nach Jener Behandlung noch legen: Die natürliche Hautregeneration mildert sie oft ab. Dunklere Tattoo-Farben kann man mit dem Laser an dem besten entfernen. Sie absorbieren das Laserlicht ausgesprochen gut. Ein Tattoo mit helleren Farben lässt für sich prinzipiell Abzüglich leicht entfernen. Es gibt Lasergeräte mit verschiedenen Wellenlängen sowie anderen speziellen Eigenschaften. Tattoos, an deren Farbgebung bestimmte Laser scheitern, lassen sich mit anderen Geräten durchaus gut angehen. Ganz frische Tätowierungen können wir nicht mit dem Laser entfernen. Nach dem Stechen müssen Sie Wenige Monate warten, bis die Farben des Tattoos sich ausreichend in Dieser Haut verkapselt haben. Eine genaue Untersuchung durch unsere Experten gibt Auskunft, wann Sie mit Dieser Tattooentfernung per Laser beginnen können. Erfolge können schon nach wenigen Behandlungen sichtbar sein. Pausenlos Make-up, steht für dauerhaftes Make-up. Jedoch ist die Bezeichnung etwas irreführend, denn die kosmetischen Tattoos halten in Jener Regel nicht ewig. Anders als beim Tätowieren werden die Farbpigmente meist nicht in die mittlere Hautschicht eingebracht, anstelle in die erste Schicht Der Oberhaut. Abhängig vom jeweiligen Hauttyp sowie Jener Farbintensität verblassen die eingebrachten Farbpigmente nach sowie nach. Ursächlich ist die UV-Strahlung, da das Gesicht fortwährend dem Tageslicht ausgesetzt ist, die chemischen Farbstoffe zersetzen für sich dadurch schneller. Beim Verblassen ändern für sich die ursprünglichen Farpigmente und das Make-up wirkt ungleichmäßig fleckig. Es besteht die Möglichkeit einer partiellen Behandlung um beispielsweise Augenbrauenenden oder eine Fehlzeichnung Der Lippen zu korrigieren. Eine kostenlose unverbindliche Probebehandlung ist nach Absprache möglich bzw. unverzichtbar. Alter sowie Größe des Tattoos, ob Laien oder Profitätowierung, wie oft nachgestochen wurde, Dieser persönliche Hauttyp, die körperliche Konstitution und die Zusammensetzung Jener Tinte. Behandlungen werden einzeln berechnet. Für unverbindliche Anfragen rund gegen meine Dienstleistungen, nutzen Sie gerne das unten stehende Formularfeld.

Wie funktioniert die Tattooentfernung mit dem Laser? Sowie eine bestehende Tätowierung definitiv nicht mehr gewünscht wird und entfernt werden soll, sollte man für sich an eine Hautarztpraxis wenden. Tattoo- und Kosmetik-Studios, die nicht oft auch entsprechende Serviceleistung anbieten, sind für solche nicht ungefährliche Prozedur eher ungeeignet. Die Entfernung wird heute meist mittels eines gütegeschalteten Lasers vollzogen. Durch die extrem kurze Pulsdauer sowie die hohe Energie des Laserstrahls werden die vom Körper eingekapselten Farbpigmente des Tattoos dabei quasi gesprengt. Anschließend werden die Farbreste von Dieser Lymphflüssigkeit abgetragen. Je nach Farbigkeit werden unterschiedliche Laser-Arten verwendet. Hierbei sollte die Wellenlänge exakt auf die jeweiligen Farbpigmente abgestimmt werden. Die sogenannten Nd:YAG- sowie Alexandrit-Laser sind beispielsweise optimal für schwarze und dunkelblaue Töne geeignet, Der Rubin-Laser besonders für grüne und Jener doppelfrequente Nd-YAG-Laser eher für rote Tattoo-Farben. Generell kann man sagen, dass die früheren Laientätowierungen mit einfacher Tinte (India Ink) deutlich einfacher zu entfernen sind, als die heute üblichen professionellen Tattoos – besonders, sowie selbige brillante, bunte Farben enthalten. Hier sollte man für sich hinsichtlich des potentiellen Resultats möglichst offen beraten lassen sowie seine Erwartung an eine restlose Beseitigung eventuell ein wenig drosseln. Welcher Effekt dauert Wenige Minuten an. Die Auswirkung wird unmittelbar auf das Pigment ausgeübt. Aufgrund Der thermischen Einwirkung wird die Farbe einfach herausgeführt. Die nicht gefärbte Haut wird nicht beeinflusst. Im Anschluss verbleibt eine Rötung. Während Der Abheilungsphase bildet für sich eine trockene Kruste (welche fällt von Hauttyp zu Hauttyp mal mehr, mal Abzüglich aus) Die Kruste verschwindet in den darauffolgenden 1-2 Wochen. Eine schrittweise weitere Aufhellung Dieser Tätowierung, ist insgesamt circa 3-vier Wochen nach jeder Behandlung zu ermitteln. Die gesamte Prozedur kann bei einer Notwendigkeit von mehreren Sitzungen in 4-Sechs Wochen wiederholt werden. Es wird empfohlen, mindestens 2 Wochen vor Jener Laserbehandlung, kein Sonnenbad zu nehmen. Auch wichtig ist es, 4 Wochen lang nach Dieser Behandlung direkte Sonnenstrahlen und einen Solariumbesuch zu vermeiden. Sauna, Dampfbäder, u.ä., sind ansonsten kurz vor Dieser Behandlung und während Dieser Abheilungsphase auszusetzen. Es wird empfohlen, mindestens 2 Wochen vor Jener Laserbehandlung, kein Sonnenbad zu nehmen.

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